St. Salvator

Wallfahrtskirche


Ort: Bettbrunn, Bayern
Bistum:

Regensburg

Dekanat Pförring

Konfession: Katholisch
Rang: Wallfahrtskirche
Erbaut: ab 1319
Stil:

Klassizismus, Barock



St. Salvator, Bettbrunn

Hostienlegende von Bettbrunn: Es begab sich um 1125, dass ein Hirte die hl. Hostie nach einer Messe mitnahm. Er wollte diese für sich, um auch auf dem Feld seinen Herrn im hl. Sakrament verehren zu können. Er barg diese in seinem Hirtenstab, den er eigens dafür geschnitzt hatte. Als er eines Tages auf der Weide das Vieh hütete, brach ein Gewitter aus und das Vieh lief erschrocken auseinander. Der Hirte warf verärgert den Hirtenstab nach dem Vieh. Dabei fiel die hl. Hostie zur Erde und wurde vom Wind auf ein entferntes Felsenstück getragen. Auf diesem Felsenstück steht heute der Gnadenaltar. Die hl. Hostie blieb auf dem Felsenstück liegen und das Vieh sammelte sich um sie und kniete anbetend nieder. Niemand konnte die hl. Hostie aufheben, erst der herbeigeholte Regensburger Bischof Hartwig konnte dies, nachdem er den Bau einer Sühnekapelle gelobt hatte. Die Sühnekapelle brannt 1329 ab, nur die kleine Erlöserstatue (Hl. Salvator) blieb verschont. Darauf hin begann man mit dem Bau einer Wallfahrtskirche.

St. Salvator, Bettbrunn

Beschreibung: Die Errichtung der Kirche begründet sich auf die Hostienlegende von 1125, die diesem Ort bis heute eine stetige Wallfahrt und "wundersame Geschichten" bescherrte. Seit 1329  wird ganz besonders das Bildnis vom Hl. Salvator (= Erlöser) verehrt, dass sich im Hauptaltar befindet. Die Kirche beherbergt neben einem überwältigend großen Deckenfresko viele weitere Schätze, u.a. auch die kostbaren Wallfahrtskerzen aus den vergangenen Jahrhunderten. Von der Hl. Elisabeth, die Zweitpatronin der Kirche ist, wird eine Reliquie aufbewahrt.


St. Salvator in Bettbrunn ist sicherlich eine der herausragendsten Wallfahrtskirchen im Herzen Bayerns...





Riesiges Deckenfresko

Deckenfresko: Bergung der Hostie

Deckenfresko: Brand der Sühnekapelle

Votivkerzen der Wallfahrer

St. Salvator Gnadenaltar

(Bild mitte)



Lage: Bettbrunn - Kleines Dorf nordöstlich von Ingolstadt, das durch seine Wallfahrtsgeschichte bekannt wurde.


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