St. Alto / St. Birgitta


Altomünster, Klosterkirche
Ort:

Altomünster,

Bayern

Bistum:

München/Freising

Dekanat Indersdorf

Konfession: 
Katholisch
Rang: Klosterkirche
Erbaut: ab 11 Jhdt.
Stil:

Rokoko




Klosterkirche

Beschreibung: Ursprünglich befand sich der Überlieferung nach an der Stelle der jetzigen Klosterkirche einst die Kirche des Hl. Alto. Diese Kirche soll der Hl. Bonifatius geweiht haben. Ab 1244 begann ein zweiter Kirchenbau; der größte Teil der jetzigen Klosterkirche erstand durch einen Neubau im Jahre 1763. Die heutige Kirche ist in drei verschiedene Kirchen unterteilt: Pfarrkirche, Mönchskirche und Nonnenkirche.

 

Die reiche und eindrucksvolle Ausstattung der Kirche mit Gemälden, Fresken, Gold, Stuckornamenten etc. beeindrucken bereits auf den ersten Blick. Eine wahre Rokoko-Schmuckperle...


Lage: Die Kirche und Klosteranlage liegt mitten im Zentrum von Altomünster; gut ausgebaut für Pilger und Besucher. So kann man sich neben Kirche und Kloster auf Spazierwegen auf die Spuren des Hl. Alto begeben, das Museum besuchen oder einen Ausflug zum nur wenige Kilometer entfernten Kalvarienberg unternehmen.

Altomünster, Klosterkirche Innen



Sagen und Legenden: Der Hl. Alto lebte ursprünglich in Irland. 730 n. Chr. kam er nach Bayern und lebte als Eremit. Er gründete in der Nähe von Dachau ein Kloster (heute: Altomünster). Als es beim Klosterbau an Wasser mangelte, berührte er mit seinem Abtstab den Boden und eine Quelle entsprang. Diese Quelle entspringt bis heute unter dem Alto-Altar. (Das Wasser kann in der im Eingangsbereich der Kirche angelegten Lourdesgrotte abgefüllt und mitgenommen werden.)



Kloster der Hl. Brigitta
Kloster

Kloster

Vermutlich 750 vom Hl. Alto gegründet, wurde es im 10. Jhdt. durch die Welfen neu besiedelt. Später entstand ein Benediktinerinnenkloster. 1497 ging das Kloster an die Nonnen und Mönche des Birgittenorden. Das Mönchskloster bestand bis zur Säkularisation 1803. Altomünster ist heute das einzige Frauenkloster der Hl. Birgitta auf deutschem Boden. 

 

>> Mehr zum Leben der Hl. Birgitta


Kräutergarten

Außerhalb des Klosters haben die Schwestern einen Blumen- und Kräutergarten angelegt, der öffentlich zugänglich ist.

 

 



Kalvarienberg

Die Kapelle - dem Leiden Christ geweiht - wurde im 17. Jhdt. auf dem Kalvarienberg errichtet und enthällt neben einem heiligen Grab eine Nachbildung der Hl. Stiege (Original im Lateranpalast in Rom), deren Stufen noch heute auf Knien bestiegen werden. (Google Maps Link s. oben Karte)

Geöffnet ist die Kapelle am Karfreitag, außerdem von Ostermontag bis zum Fest der Kreuzerhöhung (14. Sep.), jeweils am letzten Sonntag des Monats von 14.00 - 16.00 Uhr.



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