THEMA DER WOCHE

1. Advent 2019

Im Advent (lat. adventus = Ankunft) steht die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest im Mittelpunkt. Weihnachten - die Menschwerdung Gottes vor 2000 Jahren. Wie sehr berührt uns das heute noch? Ist es nicht immer wieder das Gleiche Jahr für Jahr? Nichts weiter als Hektik, Stress, Vorbereitung, denn alles soll ja am Tag X irgendwie fertig sein. Vielleicht machen wir manchmal zu viel Wirbel um all das, denn eigentlich will Gott nur eins von uns: Dass wir auf das Kind in der Krippe schauen.

 

In dieser 1. Adventswoche schaut recordare.de besonders auf die Verkündigungsszene, die man als Ursprung der Menschwerdung Christi bezeichnen könnte.  

 

"Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ (Lk 1, 26 ff)

 

Eigentlich unfassbar so eine Verkündigung. Ein himmlisches Wesen kommt wie in einem Science Fiction Film vom Himmel herab und erscheint plötzlich mit einer Botschaft, die nicht nur das Leben einer einfachen Frau aus Nazareth verändern wird, sondern die gesamte Welt und ihre Geschichte. Wie groß und erhaben muss dieser Engel Maria vorgekommen sein, dass sie sich selbst als Magd bezeichnete. Vielleicht war alles um sie strahlend erleuchtet, weiß, gold oder hell wie die Sonne, wie viele Künstler es durch die Jahrhunderte in unzähligen Bildern immer wieder dargestellt haben. Und vielleicht hat Maria im Nachhinein auch gedacht, sie habe das alles nur geträumt. Mit rationalem Denken werden wir diese Szene niemals wirklich erfassen können, aber vielleicht erreicht uns ein kleiner Strahl dieses Geschehens vor 2000 Jahren in der kleinen Stadt Nazareth, wenn wir einfach ein bisschen träumen...

 

Heute befindet sich in Nazareth an dem Ort, als der Engel Maria erschien, eine Basilika >> Verkündigungsbasilika.

SPIRITUELLER ADVENTSKALENDER

Einen etwas anderen Adventskalender 2019 - ein Gemeinschaftsprojekt von Pfarrer Christoph Kreitmeir und Recordare.de - finden Sie hier.

IMPULS

In unseren Träumen denkt unsere Seele nach.

 

Anke Maggauer-Kirsche

KIRCHE DER WOCHE

KLOSTER ANDECHS

"auf dem Heiligen Berg"

 

Klosterkirche Mariä Verkündigung

Eine der bedeutendsten Klosteranlagen im bayerischen Voralpenland ist die Benediktinerabtei Andechs mit ihrer prächtigen Rokokokirche und den umliegenden Klostergebäuden. 


Viele einflussreiche Persönlichkeiten europäischer Geschichte, weltliche und kirchliche Fürsten, Könige und Heilige, entstammten aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs. Bis heute ist Andechs ein namhafter historisch und überregional bekannter Wallfahrtsort und gehört zu den ältesten Wallfahrtsstätten in Deutschland. Die Wallfahrt begründete sich zuerst auf den "Heiligen Schatz von Andechs". Zum 300-jährigen Gründungsjubiläum des Benediktinerklosters 1755 ließ man durch Johann Baptist Zimmermann den Innenraum der Kirche mit schlichtem Wessobrunner Stuck ausschmücken...weiterlesen

AKTUELLES

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