St. Johannes d. Täufer


"Die Kirche mit dem Vorhang"

St. Johannes d. Täufer, Seßlach
Ort: Seßlach, Bayern
Bistum:

Bamberg

Dekanat Coburg

Konfession: 
Katholisch
Rang: Pfarrkirche
Erbaut: 13. Jhdt.
Stil: Gotisch, Barock



Beschreibung: Wer die Pfarrkirche in Seßlach betritt, dem fällt sofort der nicht symmetrische Altarraum auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die ursprüngliche gotische Kirche aus dem 13. Jhdt. im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und vergrößert wurde. Der Chorraum konnte auf Grund der Lage des Turms nicht zentral ausgerichtet werden. Während der Barockisierung der Kirche um 1756 versuchte man dieses Malheur mit einem rötlichen Vorhang aus Stuck zu beheben. Optisch erscheint der Chorraum nun symmetrisch und doppelt so groß.

 

Geweiht ist die Kirche Johannes dem Täufer, von dessen Leben die Deckengemälde in den Seitenschiffen erzählen. Wunderschön anzusehen ist auch das riesige zentrale barocke Deckengemälde, dass das Pfingstereignis - die Aussendung des Heiligen Geistes auf Maria und die zwölf Apostel - einprägsam darstellt. Ein weiteres Schmuckstück ist die "Watzendorfer Madonna", eine Marienfigur um 1515 aus dem Raum Würzburg. Der neugotische Altar und die bunt gestalteten Glasfenster, Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt, fügen sich harmonisch in die überwiegend barocke Ausstattung der Kirche ein.


Lage: Die kleine Ortschaft Seßlach liegt südwestlich von Coburg und gehörte einst zum Bistum Würzburg, bevor sie nach der Säkularisation dem Bistum Bamberg zugeteilt wurde. Ihre historischen Ursprünge dürften wohl bis ins 9. Jhdt. zurückreichen. Heute ist die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer eine beliebte Zwischenstation auf dem Wallfahrtsweg nach Vierzehnheiligen.

Gemälde "Johannes ist sein Name", Seßlach


Roter barocker Stuckvorhang
Roter barocker Stuckvorhang
Watzendorfer Madonna
Watzendorfer Madonna
Neugotischer Hochaltar
Neugotischer Hochaltar


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